Von der Marilyn zur Bärilyn
Künstler Johannes Cordes bildet mit Hilfe von Gummibärchen
Andy Warhols Pop Art nach
Neue Presse Frankfurt, 13. 05. 2005
Die "Bärilyn" ist der Star des Abends. Staunend stehen die Gäste der Ausstellungseröffnung "Goldbären einmal anders" im Frankfurter Metropolis-Kino vor der Nachbildung von Andy Warhols Pop-Art-Marilyn. Der Künstler Johannes Cordes hat mit Hilfe von Gummibärchen ein einzigartiges Kunstwerk geschaffen.
Auf eine ein mal ein Meter große Platte klebte er 3200 Bären in Reih und Glied nebeneinander , bemalte jeden einzeln und fixierte sie nach einem speziellen Verfahren. Um das süße Werk vor gierigen Händen zu schützen, verglaste Cordes seine "Bärilyn". Wie er auf diese ungewöhnliche Idee kam? "Eigentlich sollte es nur ein Witz sein, doch die Resonanz auf die Bilder war sehr groß. Deshalb habe ich auch mit anderen Motiven weitergemacht", sagt der Künstler. Mittlerweile gibt es nur die Monroe, sondern auch Salvador Dalì oder Thomas Gottschalk, nachgebildet aus kiloweise Gummibärchen.
Zu sehen sind die 50 Werke von Johannes Cordes , der demnächst mit seinem Atelier von Nürnberg nach Frankfurt ziehen wird, im Foyer des Cinestar Metropolis zu den üblichen Öffnungszeiten des Kinos. Die Ausstellung ist kostenlos und noch bis zum 11. Juli zu sehen.